© vme | 05.09.2010

Berlin und Brandenburg: Expertenkooperation im Klimaschutz

Auf Einladung der Senatorin für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz, Katrin Lompscher, haben sich am 22. Oktober der Klimaschutzrat Berlin und der Beirat für Nachhaltige Entwicklung und Ressourcenschutz des Landes Brandenburg zu einem Erfahrungsaustausch getroffen. Ergebnis war unter anderem der Beschluss, zukünftig enger zu kooperieren.

Anlass des Treffens im Energieforum war der Abschluss der jeweiligen Berufungsperiode. Sowohl dem Klimaschutzrat Berlin als auch dem Brandenburger Beirat gehören unabhängige Experten an, die die jeweiligen Umweltressorts der Landesregierungen beraten.  

 

Die Vorsitzenden der beiden Beiräte, Dr. Hans-Joachim Ziesing aus Berlin und Prof. Manfred Stock vom Potsdam Institut für Klimafolgenforschung konnten auf eine zweijährige bzw. zweieinhalbjährige erfolgreiche Beratungstätigkeit zurückblicken. Senatorin Lompscher betonte, dass die Fachleute wertvolle Hinweise für die jeweilige Landespolitik gegeben hätten, mit denen die Zukunftsfähigkeit der beiden Länder im Klimawandel gestärkt werden könne.  

 

Zu den Fragen, mit denen sich beide Beiräte beschäftigt haben, zählen insbesondere die Energiestrategie und die Anpassung an die Klimafolgen angesichts der Klimaveränderungen, die für die Region zu erwarten sind. Hierbei sehen die Experten größeren Handlungsbedarf z. B. bei der Bewirtschaftung der Wasserressourcen und der Sicherung der Trinkwasserversorgung sowie einer angepassten Landnutzung und einer nachhaltigen Stadtentwicklung.  

 

Die Senatorin unterstrich, dass Berlin auf jeden Fall auch künftig auf das Wissen der Fachleute zurückgreifen will. „Ich beabsichtige daher eine baldige Neuberufung des Gremiums“, so die Senatorin. Die Mitglieder bekräftigen ihre Absicht, die künftige Zusammenarbeit beider Beiräte zu intensivieren und dazu auch gemeinsame Arbeitsgruppen zu bilden.