© vme | 05.09.2010

Berliner Klimaschutzvereinbarung: Monitoring zeigt bereits jetzt erhebliche CO2-Einsparungen bei der Berliner Stadtreinigung

Die Berliner Stadtreinigung hatte sich als erstes öffentliches Unternehmen in einer Klimaschutzvereinbarung mit dem Senat dazu verpflichtet, ihren Kohlendioxidausstoß bis 2010 um 87 Prozent gegenüber dem Jahr 1999 zu senken. Zu der Vereinbarung gehörte auch die Erstellung von zwei Monitoringberichten – einem Zwischenbericht 2009 und einem Endbericht 2011. Der nun vorliegende Zwischenbericht gibt Grund zur Freude: Die BSR ist insgesamt auf einem guten Weg.

Nach Angaben der Berliner Energieagentur, die für die Prüfung des Berichts zuständig war, konnte der spezifische Stromverbrauch pro Tonne Abfall des Mühlheizkraftwerks Ruhleben dank einer neuen Regelungstechnik um 19 Prozent gesenkt werden. Durch diese und weitere Maßnahmen konnte die BSR allein bei der Abfallentsorgung das Ziel von insgesamt 115.000 Tonnen weniger Kohlendioxid schon jetzt zu 91 Prozent erreichen.  

 

Doch auch bei den firmeneigenen Gebäuden konnte gespart werden. Durch die Umstellung der Heizung von Öl auf Erdgas sowie sparsames Verbrauchsverhalten konnte die Berliner Stadtreinigung diesen Anteil an den CO2-Emissionen um 20 Prozent senken. Damit hat die BSR auch in diesem Sektor bereits die Hälfte ihres Ziels erreicht.  

 

Des Weiteren gab es beim Fuhrpark erhebliche Verbesserungen: Wirtschaftlichere, ökologischere und auch leisere Nutzfahrzeuge sind für die BSR im Einsatz. Rund 200 neue Fahrzeuge reduzieren den CO-Ausstoß um rund ein Drittel. Schon jetzt spart die Stadtreinigung in diesem Bereich somit 2.500 Tonnen CO2 jährlich. Beim Thema Fuhrpark haben schon scheinbar belanglose Kleinigkeiten einen großen Effekt: Allein der richtige Reifendruck spart bis zu zwei Prozent Kraftstoff ein.

 

Die Senatorin für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz, Katrin Lompscher, freut sich über die Zwischenbilanz: „Die Berliner Stadtreinigung hat als erstes öffentliches Unternehmen eine Klimaschutzvereinbarung mit dem Land geschlossen und zeigt mit den guten Zwischenergebnissen, dass sie ihrer Vorbildfunktion als öffentliches Unternehmen gerecht wird.“  

 

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