© vme | 21.07.2017

Weltklimarat hält 2-Gad-Ziel für dringend geboten

02.11.2014 | Der Weltklimarat (IPCC) hat seinen zusammenfassenden Abschlussbericht zu den Klimawissenschaften vorgelegt. Darin stellt er fest, dass der Klimawandel menschengemacht ist und legt fest, dass das Zwei-Grad-Ziel eingehalten werden sollte, um unkontrollierbare Auswirkungen auf Umwelt und Mensch möglichst gering zu halten.

Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks und Bundesforschungsministerin Johanna Wanka betonten die zentrale Rolle Deutschlands bei der Bekämpfung des Klimawandels und erinnerten an den Stellenwert der Energiewende, die ein praktisches Beispiel für die Anwendung von Technologien darstellt, die den Klimaschutz weltweit voranbringen können.

Hendricks wertet den aktuellen Bericht einerseits als alarmierend aufgrund der dramatischen Folgen des Klimawandels, an dessen Ursachen es keinen ernsthaften Zweifel mehr gebe. Andererseits aber auch ermutigend zugleich, da die Werkzeuge, um die Erderwärmung auf zwei Grad zu begrenzen, bekannt seien. Bis Mitte des Jahrhunderts müsse die globale Energieversorgung weitgehend klimaneutral sein, so die Ministerin. Deutschland müsse das anvisierte Ziel von 40 Prozent CO2-Minderung bis 2020 gegenüber 1990 erreichen, um zu beweisen, dass Klimaschutz auch in einem Industrieland durchführbar sei.

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