© vme | 21.07.2017

EEG am 1. August in Kraft getreten

01.08.2014 | Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) ist nach langen Verhandlungen zwischen Bund, Ländern und Europäischer Union am 1. August in Kraft getreten. Die Bundesregierung bezweckt mit der Novellierung des EEG den Ausbau der Erneuerbaren Energien zu befördern. Die Neuerungen sind allerdings nicht unumstritten.

Mithilfe des novellierten Gesetzes soll bis 2025 ein Anteil von 40 bis 45 Prozent des in Deutschland produzierten Stroms aus regenerativen Quellen gedeckt werden – bis 2035 soll dies für 55 bis 60 Prozent des Stroms gelten. Als eine der wichtigsten Maßnahmen zur Erreichung dieser Ziele gilt die verpflichtende Direktvermarktung, die die Marktintegration der erneuerbaren Energien vorantreiben soll.

Die EEG-Novelle leitet darüber hinaus die Umstellung der Förderung auf Ausschreibungsverfahren ein. Die Photovoltaikbranche in diesem Zusammenhang, dass nicht das Angebot mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis zum Zuge komme, sondern alleinig der Preis über die Vergabe entscheide. Damit drohten qualitativ minderwertige Produkte solche von besserer Qualität dauerhaft auszustechen.

Meldung des BMWi
Meldung des IWR