© vme | 24.09.2017

Langer Winter: Energieverbrauch stark gestiegen

05.08.2013 | Der lange Winter hat den Bedarf an Wärmeenergien stark in die Höhe getrieben. Vor allem der Verbrauch von leichtem Heizöl sowie Erdgas zog stark an.

Wie die AG Energiebilanzen mitteilt wurden insgesamt vier Prozent mehr Wärmeenergie genutzt als im Vorjahreswinter, wirtschaftliche Entwicklungen hingegen hatten kaum Auswirkungen auf den Energieverbrauch. Die Steigerung entspricht etwa 7.177 Petajoule (PJ) oder auch 245 Millionen Tonnen Steinhohleeinheiten (SKE). Erdgas wurde zu etwa zehn Prozent stärker verbraucht als im letzten Jahr, der Mineralölverbrauch nahm um drei Prozent zu.

Bei der Mischproduktion von Strom und Wärme verzeichnet Steinkohle einen Sprung um 8,5 Prozent, was einem Anstieg des Rohstoffverbrauchs von sechs Prozent entspricht. Der Verbrauch von Braunkohle hingegen verminderte sich aufgrund eines verbesserten Gesamtwirkungsgrades von ein Prozent um knapp zwei Prozent.

Der Anteil von Kernenergie am Energiemix veränderte sich hingegen nicht maßgeblich, erneuerbare Energien legten um vier Prozentpunkte zu. Verantwortlich sind hierfür vor allem Wasserkraft und Biomasse, Windkraft verzeichnete aufgrund des windschwachen ersten Quartals ein Minus von zehn Prozent. Photovoltaik schließlich weist keine nennenswerte Varianz zum Vorjahr auf.

Meldung der AG Energiebilanzen