© vme | 24.09.2017

PV-Einspeisemanagement muss bis Jahresende nachgerüstet sein

07.08.2013 | Ab dem 1. Januar ist für mittelgroße Photovoltaikanlagen die Ansteuermöglichkeit über ein Einspeisemanagement gesetzlich vorgeschrieben. Betreiber von entsprechenden Anlagen sollten die Installation der notwendigen Bauteile rechtzeitig vornehmen.

Betroffen vom Auslaufen der Übergangsfrist sind laut Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar) rund 70.000 Betreiberinnen, deren Anlagen ab Januar über die entsprechenden Technologien zum Einspeisemanagement verfügen müssen. Auf Strom aus Anlagen, die zum Stichtag nicht entsprechend nachgerüstet sind, wird dann keine EEG-Vergütung mehr gezahlt.

Die Pflicht zur Nachrüstung lässt sich im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) finden. So müssen PV-Anlagen mit einer Leistung von 30 bis 100 Kilowatt über die Möglichkeit verfügen, extern durch den Netzbetreiber geregelt werden zu können, wenn die Netzstabilität dies erfordert. Außerdem kann diese Regelung bereits bei kleineren Anlagen greifen, sofern diese mit benachbarten Anlagen in einem Verbund betrieben werden.

Die Verantwortung für die Nachrüstung liegt bei den Betreiberinnen der Anlagen selbst, die Kosten hierfür müssen ebenfalls selbst getragen werden. Der BSW-Solar informiert ausführlich über die entsprechenden Notwendigkeiten und Maßnahmen, online oder in einem Seminar in Frankfurt a.M. Ende August.

BSW-Solar zum Einspeisemanagement | BSW-Seminar zu PV