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Wärmerückgewinnung laut Studie mit erheblichen Potentialen

23.07.2013 | Techniken zur Wärmerückgewinnung bieten einer aktuellen Studie der Hochschule Trier nach enorme Potentiale, um die Energieeffizienz von Gebäuden zu steigern.

Vor allem Nichtwohngebäude, die 2/3 des Energiebedarfs im Gebäudebereich insgesamt ausmachen, können profitieren, wenn sie ihre Heizwärme nicht bloß an die Außenluft abgeben, sondern in Energie rückumwandeln. So setzt sich der Fachverband Gebäude-Klima e.V. nun auch dafür ein, dass Wärmerückgewinnung anderen regenerativen Energien gesetzlich gleichgestellt wird. Sie solle als sogenannte Primärmaßnahme im Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) verankert werden.

Gebäude verlieren alleine über die Lüftung bis zu 38 Prozent ihrer Wärme. Durch Wärmerückgewinnung kann dieser Wert massiv reduziert werden. Die Studie prognostiziert ein Einsparpotential für das Jahr 2025 von 85 Prozent in Nichtwohngebäuden (Wohngebäude: 14,6 Prozent).

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