© vme | 21.07.2017

Studie zu Brandrisiken von PV-Anlagen

09.07.2013 | Das Franhofer-Institut für Solare Energiesysteme hat gemeinsam mit dem TÜV Rheinland in einer Studie die Brandursachen von PV-Anlagen zusammengetragen und ausgewertet. Hauptursache für Brände sind der Untersuchung nach Lichtbögen, die aufgrund mangelhafter Installation oder einer fehlerhaften Verarbeitung der Anlage entstehen können.

Insgesamt 120 Fälle von Bränden wurden bei den bislang in Deutschland verbauten 1,3 Mio installierten Anlagen registriert und dienen als Grundlage der noch nicht abgeschlossenen Studie. Neben den Gründen für Brände will die Studie auch Lösungsmöglichkeiten erarbeiten, um diese unwahrscheinlicher zu machen.

So kann neben einer Verbrauung von hochwertigen, erprobten und zuverlässigen Materialien durch Fachpersonal auch ein Lichtbogendetektor installiert werden. Dieser erkennt die Fehlerstellen, bevor diese das Anlagenmaterial entzünden und so zum Brandherd werden können. Die bislang fehlenden Normen für diese Geräte sollen ebenfalls im Rahmen des Studienprojektes erarbeitet werden, so der Projektleiter vom TÜV Rheinland, Florian Reil.

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